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Märklin-Anlage


Nach dem Umzug des Clubs 1986 wurde die neue Vereinsanlage im Gleichstromsystem realisiert. Um aber nicht auf eine Wechselstromanlage verzichten zu müssen, und um das noch vorhandene Wechselstrommaterial weiter zu verwenden, beschloss man bald, für Ausstellungszwecke eine transportable, vollautomatische Wechselstromanlage zu erstellen. Diese erste Anlage bestand aus zwei Teilen, je 2,00 x 1,10 Meter, zusammen also 4,00 x 1,10 Meter groß.
 
Bei einem Wassereinbruch Mitte der neunziger Jahre wurde diese Anlage stark beschädigt. Rettungsversuche verhalfen zwar wieder zu einer besseren Optik, an eine einwandfreie Funktion der Automatik war aber durch Rostbildung am Gleismaterial nicht mehr zu denken. Bei Ausstellungen war immer ein Aufpasser nötig, der Zügen und Weichen wieder auf die Sprünge helfen musste.
 
Dieser Umstand, und die Tatsache dass in den letzten Jahren auch die Landschaft stark unter den häufigen Transporten gelitten hatte, führten 2004 zum Entschluss, eine neue Märklin-Anlage zu bauen. Die noch brauchbaren Untergestelle der alten Anlage sollen um ein weiteres gleich großes zu einer L-Form ergänzt werden. Geplant sind neben einem Bahnhof, einer zweigleisigen Paradestrecke mit Schattenbahnhof auch eine eingleisige Nebenbahn und ein kleines Betriebswerk. Wie der Vorgänger, soll auch die neue Anlage vollautomatisch funktionieren, die bei Bedarf aber auch abschaltbar sein wird.
 
Mit Ausnahme der Steuerungstechnik soll die Anlage eher einem musealen Charakter bekommen. Von der alten Clubanlage (im Wagen) sollen damals selbstgebaute Signale zum Einsatz kommen. Auch einige Teile des Faller A-M-S Systems (ein Vorläufer des heutigen Car-Systems, auf Slot-Car-Basis) sollen reaktiviert werden.
 
Aktuelle Bauberichte, Fortschritte und Neuigkeiten rund um diese Anlage finden Sie unter Aktuelles.
 

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